Der Lockdown und die damit einhergehende Schließung von Hotel- und Gastronomiebetrieben hat sich in umfassender Weise auf einen Sektor ausgewirkt, der bereits stark von der anhaltenden Coronakrise in Mitleidenschaft gezogen war. Durch diese behördlich angeordneten Maßnahmen wurde aber auch die Flexibilität eines Berufsstandes unter Beweis gestellt, der sich agil an die auferlegten Zwänge anpassen und sein Angebot zum Mitnehmen, per Click-and-Collect und per Lieferservice schnellundsehr stark ausbauen konnte. Eine derart reaktionsschnelle Umsetzung ist in erster Linie der Digitalisierung der Verkaufsstellen und dem Einsatz von Online-Angeboten zu verdanken. Es gibt allen Grund zu der Annahme, dass diese neu geschaffenen Konsumgewohnheiten, die bereits vorher in geringerem Ausmaß bei den Verbrauchern verankert waren, auch nach der uneingeschränkten Wiederaufnahme des Betriebs weiter Bestand haben. Was sollte also bei der Wiedereröffnung von Restaurants und Hotels beachtet werden, um einen qualitativ hochwertigen Service und gleichzeitig eine optimale Sicherheit gewährleisten zu können?

Zunächst einmal müssen die erforderlichen Abläufe zur Umsetzung der Hygienemaßnahmen leicht zugänglich sein und im Betrieb deutlich veranschaulicht werden. Mitarbeiter müssen in der Lage sein, verantwortlich zu handeln. Die Schulung der Teams zur Einhaltung der Sanitärprotokolle ist daher ein zentraler Punkt und ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die reibungslose Wiedereröffnung. 

Der Sicherheitsabstand zwischen den einzelnen Mitarbeitern, sowie zum und zwischen den Kunden ist unabdingbar, aber nicht immer einfach umsetzbar. Es ist daher erforderlich, eindeutige Bodenmarkierungen vorzunehmen und sie, wenn möglich, durch aussagekräftige Schilder zu verstärken, die die Kunden an die einzuhaltenden Sicherheits- und Hygienevorschriften erinnern. 

Desinfektion und Reinigung sind ausschlaggebend, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Jede Einrichtung muss deshalb einen rigoros verfolgten Plan für die Reinigung und Desinfektion sämtlicher Oberflächen bereitstellen. Dazu zählen: Arbeitsmittel, Kassenbereiche, Türgriffe und andere leicht erreichbare Bereiche, wie z. B. Treppengeländer, die meist mit den Händen berührt werden. 

Die Barrieregesten zwischen Kunden und Mitarbeitern sind ein weiterer wichtiger Punkt, den es diszipliniert durchzusetzen gilt. Über einen entsprechend platzierten Spender müssen Kunden ihre Hände mit einer desinfizierenden Lösung reinigen, sobald sie die Räumlichkeiten betreten. Das Tragen einer Maske ist zu jedem Zeitpunkt unerlässlich, wenn die Kunden nicht gerade zu Mittag oder zu Abend essen oder trinken. Speisekarten sollten in entmaterialiserter Form online oder über einen QR-Code bereitgestellt werden, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Bei Pindot finden Sie eine klare Antwort auf diese Herausforderung.

Im Rahmen der Nachverfolgung von Corona-Verdachtsfällen ist es für den Betreiber eines Gastbetriebs zudem unerlässlich, auf Kundeninformationen zurückgreifen zu können, um Personen, die möglicherweise mit dem Virus in Kontakt gekommen sind, ausfindig zu machen und zu warnen, damit diese sich in Isolation begeben können. Diese Art der Datenerfassung erfolgt mithilfe Pindot auf völlig kontaktfreie Weise über einen QR-Code: Der Kunde füllt seine Daten aus und übermittelt sie in dematerialisierter Form an den Betreiber des Gastbetriebs, der sie so lange aufbewahrt, wie es notwendig ist, um das Risiko einer Ansteckung nach der zuvor gemeldeten Erkrankung eines anderen Kunden in der gleichen Einrichtung auszuschließen.

Auch die regelmäßige Erinnerung an die geltenden Vorschriften ist nicht zu vernachlässigen, denn die eigenen Mitarbeiter sind die ersten, die von möglichen Nachlässigkeiten seitens der Kunden betroffen sind. Oft reicht schon eine einfache Erinnerung an die Vorschriften aus, um einen zunächst unwilligen Kunden zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen zu ermutigen. Daher ist es elementar, das Bewusstsein der Mitarbeiter zu schärfen, damit sie sicherstellen können, dass die Vorschriften und Maßnahmen von den Kunden, aber auch von Kollegen, Lieferanten oder jeder anderen Person, die mit dem Betrieb in Kontakt kommt, korrekt angewendet werden. Ohne diese akribische Wachsamkeit setzen sich Mitarbeiter auf unnötige Weise den Gefahren des Virus aus.

Es liegt im Interesse der gesamten Branche, zu einer normalen Aktivität zurückzukehren. Damit dies möglich ist, müssen einige strenge Regeln befolgt und so die maximale Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet werden, um verantwortungsbewusst und langfristig von der Wiederaufnahme der Betriebe profitieren zu können.